1. Runde Sparkassenpokal 2026 gegen Feuerschützen Hohenpolding

Auch 2026 gibt es wieder einen Sparkassenpokal der Sportschützen im Landkreis Erding, gesponsert von der Sparkasse Erding.

Wie üblich wurde uns per  Los unser Gegner für die 1 Runde zugelost. Unser Gegner, die Feuerschützen Hohenpolding, waren bei uns zu Gast und ein spannender Wettkampf bis zum Schluss folgte. Wir könnten  unseren Heimvorteil nutzen und siegten mit 1888:1836 Ringen. Mit dem Sieg konnten wir das Ticket für die nächste Runde lösen; für Hohenpolding endet damit der Sparkassenpokal 2026 bereits in der 1. Runde.

Finale und Siegerehrung des Auflage Rundenwettkampfes 2026 des Schützengau Wasserburg-Haag

(Bericht für den Gau und die Zeitungen)

Mit einem sehr gut besuchten Vereinsstüberl durften die Schönbrunner Schützen dieses Jahr die Auflageschützen des Gau Wasserburg-Haag empfangen.

Die Anwesenden wurden vom Auflage-RWK Leiter Martin Soller willkommen geheißen.
Insbesondere begrüßte er den St. Wolfganger Bürgermeister Ullrich Gaigl und betonte, dass dies das erste Finale sei, bei dem selbst der Bürgermeister des austragenden Vereins anwesend war.
Außerdem begrüßte er den 2. Bürgermeister Konrad Bernhard und den 1. Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck.

Das Finale bestritten dieses Jahr die besten Schützen der RWK Klasse B, da sich der austragende Verein Schönbrunn in dieser Gruppe befand.

An 11 Ständen durften sich die Schützen einrichten und bereits Probeschüsse abgeben, während Martin Soller über Mikrofon und verbaute Kameras den Zuschauern im Aufenthaltsraum einige Fakten der vergangenen Saison über die antretenden Schützen erzählte.

Daraufhin begann das Finalschießen mit 3 Wertungsschüssen.
Ab diesem Zeitpunkt folgten immer 2 Schuss-Serien, nach denen der Schützen mit der geringsten Gesamtsumme ausschied.
Nach einigen spannenden Minuten, in denen der gesamte Aufenthaltsbereich den Atem anhielt, reichte Josef Hintermaier von den Diana-Schützen St. Wolfgang sogar eine 9,7, um das Finale vor Simon Deml für sich zu entscheiden.

Folgend die Platzierungen des Finalschießens:

1. Josef Hintermaier (Diana St. Wolfgang)
2. Simon Deml (Waldeslust Lappach)
3. Johann Vaas (Frohsinn Schönbrunn)
4. Günther Remler (SG 1906 Penzing)
5. Christian Mayer (SG 1906 Penzing)
6. Reinhard Kühnstetter (Lorenzi Reichertsheim)
7. Anton Bauer (Frohsinn Schönbrunn)
8. Jakob Mühlhuber (Frohsinn Schönbrunn)
9. Alfred Breu (Frohsinn Schönbrunn)
10. Karl-Heinz Landkammer (Waldeslust Lappach)
11. Ludwig Herzog (Freischützen Pemmering)

Im Anschluss folgte die Siegerehrung der abgeschlossenen RWK-Saison.
Nach kurzen Grußworten des 1. Bürgermeisters und des 1. Gauschützenmeisters erörterte Martin Soller die Ergebnisse der Saison.

Die Gruppe A gewann SG 1887 Staudham deutlich mit 70 Punkten vor Pemmering 1 (46 Punkte) und Reitmehring (42 Punkte).
Staudham wurde als der „gejagte Verein“ dieses Jahr nur einmal in einem Wettkampf von den Wagnerwirt-Schützen Reitmehring geschlagen, was den deutlichen Sieg am Saisonende aber nicht gefährdete.
In der Einzelwertung gewann Manfred Hallmann aus Staudham mit einem Schnitt von 312,80 Ringen vor Helmut Hobmaier aus Pemmering (310,50 Ringe) und Johann Hölzl aus Reitmehring (309,60 Ringe).

In der Gruppe B gewann Frohsinn Schönbrunn mit 64 Punkten vor der SG Penzing (58 Punkte) und Waldeslust Lappach (48 Punkte).
Die Einzelwertung gewann der Finalsieger Josef Hintermaier aus St. Wolfgang mit einem Schnitt von 311,20 Ringen vor Simon Deml aus Lappach (310,20 Ringe) und Günther Remler aus Penzing (307,40 Ringe).

Die Gruppe C gewann Edling mit 70 Punkten vor Griesstätt (56 Punkte) und Isen 1 (52 Punkte).
In der Einzelwertung gewann Georg Asböck aus Edling mit 304,9 Ringen vor seinem Vereinskameraden Josef Huber (302,5 Ringe) und Josef Müller aus Isen (301,2 Ringe).

Als nächstes sprach Martin Soller die Steigerung der Ergebnisse im Schnitt an und stellte hierbei auch die größten Steigerungen von Einzelschützen hervor.
Die größte Steigerung in der Mannschaftswertung hatte Kirchdorf mit 44,8 Ringen, gefolgt von Edling mit 30,1 Ringen und Schönbrunn mit 12,1 Ringen.
Bei den Einzelschützen verbesserte sich Gerhard Roth aus Isen am stärksten mit einer Steigerung von 11,3 im Schnitt, gefolgt von Johann Vaas aus Schönbrunn mit 10,8 Ringen und Josef Huber aus Edling mit 8,2 Ringen.

Im Anschluss wurde noch eine mögliche Regeländerung angesprochen, über welche dann abgestimmt wurde.
In der kommenden Saison werden von jeweils 4 antretenden Schützen in jeder Mannschaft immer die besten 3 gewertet. Sollten nur 3 Schützen antreten, gibt es kein Streichergebnis.

Die voraussichtliche neue Einteilung für die kommende Saison wurde zusammen mit der Ergebnisliste ausgegeben.

Die beiden Geschenkkörbe, gestiftet von der Gemeinde St. Wolfgang und den Schönbrunner Schützen, gingen an den Gewinner des Finales Josef Hintermaier und an den Schützen mit der höchsten Beteiligung über die letzten Jahre Helmut Hobmaier aus Pemmering, der seit 2014 nur einen Wettkampf verpasste (65 Teilnahmen von 66 Wettkämpfen).

Zum Abschluss dankte Martin Soller den Organisatoren des Finales, sowie den zahlreich erschienenen Gästen und wünschte den Anwesenden guten Appetit bei der folgenden Speisenausgabe.

Saisonabschluss 2025/2026 mit Ostereierschießen

Zum Saisonabschluss mit Vereinsmeisterehrungen und dem beliebten Ostereierschießen kamen wieder zahlreiche Schützen ins Vereinsstüberl. Es gab das eine oder andere Ei zu gewinnen. Geschossen wurden 10 Schuss ohne Schießkleidung; für jeden 10´er gab´s ein Osterei, bei den Jungschützen für jedem 9´er + 10´er. Weiterhin gab es für die Schüler/Jugendklasse ein Osternest zu gewinnen wie ebenso für die restlichen Schützen.
Nachdem dieses Jahr noch das 75-jährige Jubiläum gefeiert wird (14.08-17.08.2026), wurde der Vorgabeteiler auf 75 bzw. bei der Jugend auf 750 gesetzt. In der Jugendklasse konnte Korbinian Greimel mit einem 751,8 Teiler das Nest mit nach Hause nehmen, bei der Allg. Schützenklasse Bernadette Fischberger mit einem 74,2 Teiler.

Unser Schützenmeister blickte auf eine noch nie so erfolgreiche, sensationelle Saison zurück. Zum einen der Sieg beim Gemeindepokalschießen in St. Wolfang mit 402,7 Punkten (gewertet wurden die 10 besten Ergebnisse), so dass der begehrte Wanderpokal wieder einmal nach Schönbrunn geholt werden konnte. Auch beim Pokalschießen mit dem Schützenvereinen Hubertia Moosham und Kirchdorf ging der Sieg mit 1407 Ringen (gewertet wurden je die 15 besten Schützen) wiederholt nach Schönbrunn. Bei den Freundschaftsschießen mit Hofgiebing und dem „Unsrigen“ Pokal mit dem Patenverein Frohsinn Armstorf konnte ebenfalls für die Schönbrunner entschieden werden.

Beim Sparkassenpokal der Sparkasse Erding-Dorfen konnte erstmalig beim Mannschaftswettbewerb das Finalschießen mit 1885 Ringen erreicht werden; dies reichte für einen erfreulichen 6. Platz bei sehr hochkarätigen Gegnern.
Die Rundenwettkampfmannschaft LG I, LP-Mannschaft sowie die Auflage-Mannschaft konnte sich je den Gruppensieg holen.
Hervorzuheben sind unsere zahlreichen Jungschützen, die durch die hervorragende Jugendarbeit, sich bei den zahlreichen Schießwettbewerben ihre guten Leistungen zeigen und mit Preisen belohnt wurden.
Zum Schluss gilt ein besonderer Dank an alle Helferinnen und Helfer, besonders an das fleißige Küchen- und Thekenpersonal, die Bedienungen und alle die zum Gelingen unserer Vereinsabende einen Beitrag leisten.

Ein herzliches Dankeschön!

Mit Schützengruß
Die Vorstandschaft


Vereinsmeister 2025/2026:

Vereinsmeister Schüler/Jugend LGWagenstetter JuliaØ 88,3 Ringe
Vereinsmeister Schüler/Jugend LPHolzner StephanØ 73,4 Ringe
Vereinsmeister Junioren A/B LGGropp Lisa Ø 97,9 Ringe
Vereinsmeister Damen LGReithmaier Monika Ø 96,9 Ringe
Vereinsmeister Herren LGGerlmaier Christoph Ø 96,7 Ringe
Vereinsmeister Damen/Herren Alt LGGerlmaier Franz Ø 89,6 Ringe
Vereinsmeister Auflage LGBauer AntonØ 104,4 Ringe
Vereinsmeister LPHolzner Lena Ø 96,2 Ringe
Vereinsmeister Kombiklasse LG/LPBastyans Alexander Ø 186,0 Ringe

Foto: Korbinian Greimel und Bernadette Fischberger
Von links hinten: Franz Gerlmaier, Manfred Wittmann, Alexander Bastyans, Christoph Gerlmaier, Johannes Gropp, Bernhard Stellner, Bernadette Gropp, Anton Bauer, Thomas Holzner, Angelika Holzner, Hans Vaas, Jakob Mühlhuber
Von links vorne: Lisa Gropp, Kilian Gropp, Julia Wagenstetter , Lena Holzner, Marion Stellner, Greimel Korbinian
Nicht auf dem Foto: Stephan Holzner, Monika Reithmaier

Schönbrunner Jungschützin beim internationalen H&N Cup 2026′

Ziemlich genau 2 Jahre is her, dass Lena Holzner des erste Moi a Luftpistole in d Hand gnumma und ihre ersten Schüsse gmacht hod.

Diese ersten Schüsse soiadn dann no vui weitere folgen.

Der direkte Einzug der damals 14-Jährigen in die Deutsche Meisterschaft 2024 in ihrer ersten Saison deutete bereits an, wo die Reise hingehen könnte.

Die Aufnahme in das Bezirksstützpunkttraining, den Bezirkskader und nun sogar in den Bayernkader, Top-Platzierungen auf überregionalen Wettkämpfen, wie dem 4.

Platz auf der Deutschen Meisterschaft 2025, dem 1. Platz auf dem traditionellen Oktoberfestschießen oder dem 1. Platz beim Nikolauscup 2025 mit anschließendem Finaleinzug, sowie dem dortigen Gewinn einer Walther Luftpistole, sind nur einige Meilensteine ihrer Reise.

Dies alles waren gute Gründe für den Bayerischen Sportschützenbund Lena einen der begehrten und umkämpften Startplätze im prestigeträchtigen internationalen H&N Cup 2026 zu gewähren.

Mit knapp 700 Startern aus 55 Nationen ist dieser ISSF-

Wettkampf einer der Höhepunkte jeder Saison und für einige Deutsche Schützen auch Teil der internen EM-Qualifikation.

Und Lena zeigte keine Nerven.

Mit 2x 556 (von 600 möglichen) Ringen schlug sie in zwei Durchgängen am 23. und 24. Januar

viele ihrer Trainingspartnerinnen und erreichte von 55 internationalen Startern ihrer Altersklasse in zwei Durchgängen den 26. bzw. 25. Platz und ließ somit selbst einige Nationalkaderschützinnen und andere internationale Spitzentalente hinter sich. 6

Diesem Highlight folgt auch direkt das Nächste: Lena darf Anfang Februar am „Grand Prix of Pilsen 2026″ in Tschechien teilnehmen.

Wir, de Schönbrunner Schützen, gratulieren Lena herzlich zu ihrem Erfolg und druckan ihra a in Zukunft weiterhin de Daumen!

Umzug von Armstorf nach Schönbrunn

Endlich war es soweit, dass wir wieder in die Heimat zurückkehren konnten. Im Januar 2014, nachdem unser Vereinswirt Pfaller das Gasthaus geschlossen und zum Verkauf angeboten hatte, war die von den Schützen errichtete Schießstätte nicht mehr nutzbar.

Um den Schießbetrieb weiterzuführen, suchte die Vorstandschaft nach einer Lösung und man entschloss sich, bei unserem Patenverein in Armstorf anzufragen, was auch sogleich geschehen ist. Und natürlich mussten auch die Wirtsleute gefragt werden und es waren alle einverstanden.

Nun hatten wir eine vorübergehende Heimat. Wir waren bei den Armstorfer Schützen gut untergekommen und bei den Wirtsleuten gern gesehene Gäste. Nach bereits fünfjähriger Planungs- und Bauzeit konnten wir in unserem Vereinsstüberl in Schönbrunn die neue Schießanlage zur Saison 2019/2020 fertigstellen und benützen. Am Mittwoch, den 2. Oktober war es soweit, dass wir den Auszug aus Armstorf und den Einzug in unsere neue Heimat feiern konnten.

Mit einem weinenden Auge hatten wir Armstorf verlassen, denn es war auch eine schöne Zeit die wir dort verbringen durften; aber auch mit einem lachenden Auge, denn wir konnten endlich nach zweijähriger Bauzeit in unser eigenes Vereinshaus mit einer modernen Schießanlage einziehen. Wir hatten dann einen Bus eingesetzt, um den Umzug von Armstorf nach Schönbrunn zu starten. Bei der Rückfahrt nach Schönbrunn begleiteten uns sowohl die Armstorfer Schützen als auch die Wirtsleute Sepp und Hermine Hagl.

Es wurde anschließend in Schönbrunn in der „neuen Heimat“ gemeinsam der Ausstand sowie der Einstand gefeiert. Nach einer deftigen Mahlzeit wurde das Haus mit all den Einrichtungen besichtigt. Die Vorstände der Vereine hatten durch einige Reden das ganze abgerundet. Sepp Hagl hatte in gewohnter Weise einen Rückblick in Versform vorgetragen. Anschließend wurde mit Musik, Bier, Wein sowie Kaffee und Kuchen gemeinsam gefeiert. Nach Mitternacht haben wir die Armstorfer verabschiedet und mit dem Bus nach Hause bringen lassen. Es war eine schöne und mit Sicherheit auch eine unvergessliche gemeinsame Feier der beiden Schützenvereine und der Fam. Hagl.

Wir Schönbrunner Schützen sind zu einem großen Dankeschön verpflichtet, da sie uns so unproblematisch aufgenommen hatten.

Im Namen der Vorstandschaft des Schützenvereins

„Frohsinn“ Schönbrunn e.V.

gez. Sepp Göschl

Unsere Raiffeisenbank St. Wolfgang-Schwindkirchen liefert „Baumaterial“

Schönbrunn Viele Schönbrunner arbeiten fleißig auf der Baustelle und helfen mit, dass der St. Wolfganger Ortsteil einen neuen gesellschaftlichen Mittelpunkt bekommt.

Die Raiffeisenbank St. Wolfgang-Schwindkirchen brachte gleich einen ganzen Sack voller Geld für Baumaterialien vorbei. Bankchef Josef Stöckl und Regina Reithmaier von der Schönbrunner Geschäftsstelle übergaben den Geldsack mit der Spende in Höhe von 10 000 Euro an die Vertreter der Ortsvereine. Reitmaier und Stöckl staunten über den raschen Baufortschritt und wünschten den Schönbrunnern „ein gutes Gelingen für das Bürgerhaus“.